07.10.25 – Der MINT-Forschertag ist für viele Viertklässler und angehende Ratsgymnasiasten ein wichtiger Tag, denn dort können sie das erste Mal in richtigen Fachräumen an verschiedenen Projekten in den für sie noch neuen Fächern Biologie, Chemie, Physik und Informatik sowie auch in Mathematik forschen.
Auch in diesem Jahr war der Forschertag wieder nahezu in allen Fächern ausgebucht und die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Eifer bei der Sache.
„Besonders schön ist es, dass die betreuenden Kolleginnen und Kollegen in allen Fächern von unseren Schülerinnen und Schülern unterstützt werden. Einige von ihnen waren selbst mal Teilnehmer der Forschertage und geben gern etwas davon zurück, was ihnen damals an Engagement entgegengebracht wurde. Für mich ist das etwas, was unsere Schule auch ausmacht, denn es haben sich überall sofort freiwillige Helfer gefunden. Dafür ein großes DANKE!“, so Lehrerin Tanja Rolle aus der MINT-Gruppe.
Die Mathematiker beschäftigten sich mit optischen Täuschungen, die Chemiker mixten und probierten wieder leckere Brause, in der Biologie krabbelten echte Asseln umher und die Informatiker bauten Krabbler aus Klemmbausteinen.
Besonders gefragt sind in jedem Jahr die Plätze bei den Physikern, denn diese bauen Raketen, die dann mit Hilfe einer Luftpumpe und Wasser von einer Startrampe über den Sportplatz geschickt werden. „Unsere Gruppe war in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes „ein Knaller““, sagte Physikkollegin Dr. Meike Rix, „die PET-Flaschen, die wir zum Bau der Raketen nutzen, waren scheinbar schon mal dicker. In diesem Jahr ist uns eine Flasche mit einem lauten Knall explodiert. Zum Glück hatten wir sie nur aus einigem Abstand mit einer Luftpumpe aufgepumpt.“ Das gab der Stimmung aber keinen Abbruch und nach kurzem Austausch der Materialien konnte man wieder bunt gestaltete Raketen über den Sportplatz fliegen sehen.
Fotos: RIX, LOE/Bericht: ROL


